« Zurück

Oper von Giuseppe Verdi

in italienischer Sprache

Premiere 9. Oktober 1993, im Tiroler Landestheater

Sängerinnen & Sänger

Sir John Falstaff – Ivan Konsulov
Ford – Joachim Seipp
Fenton – Wolfgang Bünten / Peter Grönlund
Dott. Cajus – Heinrich Wolf
Bardolfo – Dale Albright
Pistola – Yongfan Chen-Hauser
Mrs. Alice Ford – Assia Davidov
Nannetta – Cornelia Hosp / Akiko Nakajima
Mrs. Meg Page – Christina Kubelka
Mrs. Quickly – Foula Dimitriadis
Statisterie des Tiroler Landestheaters

 

Musikerinnen & Musiker

Innsbrucker Symphonieorchester
Chor und Extrachor des Tiroler Landestheaters

 

Team

Musikalische Leitung, Kasper de Roo
Inszenierung, Markus Imhoof
Bühnenbild, Werner Hutterli
Kostüme, Ute Frühling
Choreinstudierung, Anthony Kent
Dramaturgie, Birgit Meyer
Regieassistenz, Elisabeth Hölscher
Regiehospitanz, Yvonne Harder
Ausstattungsassistenz, Anna Kirschstein
Kostümassistenz, Carolin von Fritsch
Inspizienz, Anne-Marie Lang
Souffleur, Markus Sievers

 

Presse

Ein Glücksfall ist die Inszenierung Markus Imhoofs, dem die sprudelnden Aktionen, der launig gegeneinander «konspirierenden» männlichen und weiblichen Verschwörer zu meisterlichen Bildern gerieten. Seine scheinbar natürliche, in Wahrheit überaus kunstvolle Personenführung, die raffinierte Choreographie der großen Gruppenszenen verriet den versierten Filmregisseur. Er hielt sich getreu an das köstliche Libretto und demonstrierte, wie man auch ohne krampfhafte Verfremdung originell sein kann. Kurz: Er inszenierte nicht sich selbst, sondern das Stück

Kultur präsent, 14.10.1993

 

Markus Imhoof ist eigentlich Filmregisseur. Die Gleichzeitigkeit von mehreren szenischen Prozessen geliingt Imhoof mit der Selbstverständlichkeit des Fillmers. Alles fügt sich in logischen Bewegungen ineinander, findet zueinander, stiebt wieder auseinander. Die Vielfalt der komischen Szenen reiht sich flimmernd aneinander.

Imhoof entfaltet Libretto und Komposition wie aus dem Drehbuch: Jedes Detail wird beachtet, jeder Winkel der Schauplätze ausgeleuchtet, jede Regung der Komödie spielenden oder Ernst machenden Personen exakt in Bewegung gesetzt.

– TT, 11.10.1993

 

Ein ausgewogenes Schauspiel zwischen Klamauk und Tiefgang, zwischen menschlichen Unzulänglichkeiten und Emotionen einerseits und der Mystik der Shakespeare-Szenerie und der Verdi-Musik andererseits.

– Kurier, 11.10.1993

 

Giuseppe Verdi ohne Mätzchen. Einen sensationellen Publikumserfolg feierte das Tiroler Landestheater Samstag abend bei der Premiere von Giuseppe Verdis «Falstaff» im Großen Haus.

– Kronen Zeitung, 11.10.1993