Markus Imhoof wird beim diesjährigen Film Festival Diritti Umani in Lugano mit einer Retrospektive seines Werks und dem HUMAN RIGHTS AWARD FOR THE AUTHOR geehrt.

Der Preis wird zum Anlass des 70. Jahrestags der Menschenrechtserklärung vergeben. Die 5. Edition des Festivals findet vom 09.10. bis zum 14.10.2018 statt.

 

Festival des Deutschen Films in Ludwigshafen am Rhein

Eldorado läuft in der Kategorie Salon – Internationaler Film zu folgenden Spielzeiten:

am Donnerstag, 23. 08. um 14.00 Uhr

am Dienstag, 04. 09. um 18.00 Uhr

am Mittwoch, 05. 09. um 20.30 Uhr

am Freitag, 07.09. um 16.00 Uhr

Die Cutterin von Eldorado, Beatrice Babin, wird an den beiden Hauptspielzeiten 04.09. und 05.09. nach der Filmvorführung für ein Question & Answer anwesend sein.

 

The New Zealand International Film Festival in Wellington, Neuseeland

Eldorado ist zu sehen

Am 30.07. um 18.45 Uhr

Am 06.08. um 11.30 Uhr

Am 12.08. um 14 Uhr

 

 

Nominierung um den OSCAR(R) 2019 in der Kategorie „Foreign Language Film“ bei den 91. Academy Awards in Hollywood

Foto ©SWISS FILMS Fotos by Module+

Eine Jury aus Filmschaffenden, beraten von Swiss Films, hat zusammen mit dem Schweizer Bundesamt für Kultur Eldorado am 03.08. ausgewählt für die Schweiz um eine Nominierung zum Oscar anzutreten.

Die Dankesworte von der Pressekonferenz gibt es noch einmal auf Markus Imhoofs persönlicher Facebook-Seite nachzulesen.

 

 

Eldorado Filmführführungen auf nationalen und internationalen Filmfestivals

Eldorado lief in der Kategorie Panorama Suisse am 05. August 2018 am 71. Locarno Festival in der Schweiz.

Eldorado lief am  SWR Doku Festival,vom 27. bis 30. Juni, in Stuttgart und war für den deutschen Dokumentarfilmpreis 2018 nominiert.

Eldorado war der Eröffnungsfilm am Festival of Migrant Film am 18. Juni 2018 in Ljubljana.

Eldorado am DocAviv – the Tel Aviv International Documentary Film Festival in Tel Aviv, 17. Mai bis 26. Mai.

Eldorado am Millenium Docs Against Gravity Festival in Warschau vom 11. bis 20. Mai und erhält eine spezielle Erwähnung für ein „bewegendes und mitfühlendes Plädoyer für die Empathie“.

Eldorado am Festival Visions du Réel, Nyon. Am 15. April und 17. April.

Eldorado am Hong Kong International Film Festival, 19. März bis 5. April.

Eldorado lief als Auftaktfilm am 14. März am Kirchlichen Filmfestival Recklinghausen.

 

 

Weitere Pressestimmen zu Eldorado

„Ein Dokumentarfilm, der die Hintergründe und Strukturen der Flüchtlingskrise offenlegt. Endlich!“

– Martina Knoben, Süddeutsche Zeitung

 

„Eldorado ist nicht nur ein Requiem für die Menschlichkeit, sondern auch für Markus Imhofs erste Liebe.“

– Caspar Shaller, Die ZEIT

 

„Die Wut und die Erinnerung an Solidarität haben Markus Imhoof wieder eingeholt.“

– Pascal Blum, TAGES ANZEIGER

 

„Enormous emotional energy“

– Paolo Mereghetti, Corriere della sera (Italy)

 

„Sombre, unflinching and personal […] Markus Imhoof’s Eldorado is a deeply felt documentary essay on Europe’s refugee question.“

–  The Guardian (UK)

 

 

KINOTOUR Eldorado in Deutschland

Mit anschliessender Podiumsdiskussion mit Markus Imhoof

23.4., 18.30 Uhr, Frankfurt, Harmonie Kinos
24.4., 19.45 Uhr, Dresden, Programmkino Ost
25.4., 20 Uhr, Potsdam, Thalia Kino
26.4., 20 Uhr, Hamburg, Abaton
27.4., 18 Uhr, Essen, Filmstudio Glückauf
28.4., 17 Uhr, Mannheim, Atlantis
28.4., 19 Uhr, Heidelberg, Gloria
29.4., 15.15 Uhr, Freiburg, Harmonie
29.4., 20 Uhr, Stuttgart, Delphi Arthaus Kino
30.4., 19.30 Uhr, München, Kinos Münchner Freiheit

 

 

ELDORADO

„Das einzige, was uns am Ende bleibt, sind Erinnerungen, die auf Liebe basieren.“

Als Markus Imhoof, geboren 1941, ein kleiner Junge war, nahmen seine Eltern das italienische Flüchtlingskind Giovanna bei sich in der Schweiz auf. Doch die große Politik riss die Kinderfreundschaft auseinander. Die Erinnerungen daran veranlassen den Regisseur, sich mit der aktuellen europäischen Flüchtlingspolitik zu beschäftigen. Ein italienisches Marineschiff vor der libyschen Küste nimmt 1800 Bootsflüchtlinge an Bord. Keiner von ihnen hat die Chance, legal nach Europa zu kommen. Vom Schiff geht es in ein Flüchtlingslager mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von acht bis 15 Monaten. „Wir versprechen ihnen nicht das Paradies, aber es wird jeden Tag besser“, sagt ein Helfer. Doch wer das Lager verlässt, für den bleibt oft nur Schwarzarbeit. Frauen, die zur Prostitution gezwungen sind. Männer, die sich auf Tomatenplantagen verdingen. Resümee eines Betroffenen: „Das hier ist kein Leben, es ist nicht mal Überleben.“ Und wie ergeht es den wenigen, die in der Schweiz aufgenommen werden? Imhoof hinterfragt das System der organisierten Hilfe, das Geflüchtete in einen teuflischen Kreislauf entlässt, der meist von ökonomischen Interessen bestimmt wird. Ein leiser Film, der zur eindringlichen Mahnung wird.

Berlinale Katalog 2018, Eldorado

Weltpremiere am 22.02.18 auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2018 Wettbewerb (Außer Konkurrenz)

 

ERSTE PRESSEZITATE – NACH DER WELTPREMIERE IM RAHMEN DER 68. BERLINALE

 

„Hinter den Dokumentarbildern von ELDORADO verblassen die Versuche, das Thema fiktional zu bearbeiten. Die Wirklichkeit schlägt jede Fantasie.“

– Barbara Möller, Die Welt

 

„Markus Imhoof gelingt mit ELDORADO ein tiefgehender, vielschichtiger Dokumentarfilm über Europas Geflüchtete. […] Noch ein Dokumentarfilm über Flüchtlinge? Nach Seefeuer – Fuocoammare, dem Berlinale-Gewinner 2016, und Ai Weiweis Human Flow? Imhoofs Film gelingt, was die beiden anderen Dokus vermissen lassen. ELDORADO weitet die Perspektive ins Historische und erzählt parallel von Giovanna, dem italienischen Kriegskind, das Imhoofs Eltern aufnahmen. Die Nahaufnahme bis ins Privat-Biografische hinein imprägniert ELDORADO gegen die populistisch entpersonalisierende und katastrophische Rede von der Flüchtlingswelle.“

– Christiane Peitz, Der Tagesspiegel

 

„Sosehr sich solche mythischen Bilder für die Spaltung der Welt aufdrängen, sie kippen doch unweigerlich immer wieder ins Konkrete, und in dem Maß, in dem diese Spannung sich in die Filme einschreibt, wird das Kino zum Medium der Erkenntnis.“

– Bert Rebhandl, FAZ

 

„Seine enorm vielschichtigen Aspekte und Facetten, die Markus Imhoof immer wieder mit der eigenen Biographie verknüpft, machen ELDORADO zu einem außergewöhnlichen Werk über Flucht und ihre Ursachen, das den Blick für Zusammenhänge weitet. […] Universell und zutiefst human.“

– Joachim Kurz, kino-zeit

 

„Ankommen, hoffen und verzweifeln: Die ergreifende Flüchtlingsdokumentation ELDORADO beeindruckte im Wettbewerb.“
„Es ist ein perverser Kreislauf, der dort auf den Rücken der Ärmsten ausgetragen wird. […] Markus Imhoof ist ein überzeugender und berührender Dokumentarfilm gelungen.“

– Patrick Wellinski, rbb24

 

„Es ist erstaunlich, aber bewundernswert, wie sanft Imhoof bis in die letzten Minuten seines Films bleibt, bewundernswert, weil es die Überzeugungskraft seines Films nur noch steigert. Bis zum Schluss verzichtet er aufs Appellative, setzt auf die Fähigkeit seiner Zuschauer zum Selberdenken und streut immer wieder die schöne und traurige Geschichte seiner italienischen Flüchtlingsschwester ein. […] Dieser Film sollte im Bundestag gezeigt werden. Mit Anwesenheitspflicht für die Abgeordneten.“

– Thierry Chervel, perlentaucher

 

„Es sind immer wieder Bilder, die sich schmerzlich in unsere Augen einbrennen.“

– Susanne Ostwald, Neue Zürcher Zeitung

 

„Dieser Berlinale-Film ist ein Appell. Er berührt, bewegt und beschämt.“

– BR Rundschau

 

„Der leise, aber knallharte Dokumentarfilm ELDORADO ist eins der bewegendsten Zeugnisse, die bisher zur Flüchtlingskrise gemacht wurden. Indem Imhoof das Persönliche mit dem Observatorischen vermischt, gelingt ihm ein eindrucksvoller Film, der die Wahrheit zeigt.“

– Fionnuala Halligan, ScreenDaily